Gute Nachrichten beim Neujahrsempfang

Torwarttalent Hungerecker unterschreibt bis 2021 bei den Huskies

+
Auf eine gemeinsame Zukunft bei den Kassel Huskies: Trainer Tim Kehler, Torwart Leon Hungerecker und Geschäftsführer Joe Gibbs (von links). 

Dem sportlichen Rückschlag von Bayreuth (1:4) am Freitag folgte am Samstagnachmittag beim Neujahrsempfang wieder eine gute Nachricht von den Huskies.

Das aufstrebende Torwarttalent Leon Hungerecker hat seinen Vertrag beim Kasseler Eishockey-Zweitligisten um zwei Jahre bis 2021 verlängert.

„Darüber bin ich froh“, sagte Hungerecker strahlend. „Ich fühle mich wohl hier und bekommen das Vertrauen des Trainers“, begründete der 20 Jahre junge Zerberus seine Zusage. „Und es waren Rico Rossi und Joe Gibbs, die mir vor zwei Jahren die Chance gegeben haben, in der DEL2 zu spielen.“ Die große Entdeckung dieser Saison ist offenbar auch bei einzelnen DEL-Klubs auf dem Zettel, sodass seine Vertragsverlängerung nun kein Selbstläufer war. „Wir sind immer im engen Gespräch“, sagt Hungerecker, der mit einer super Fangquote von 94,15 Prozent in 14 Einsätzen überraschend die Liga-Rangliste anführt – auch vor seinem slowakischen Teamkollegen Marcel Melichercik (92,06).

„Leon kann für uns ein wichtiger Baustein sein in dem Bemühen, eine Mannschaft nicht nur für die nächste Saison aufzubauen, sondern auch für 2020/21 und darüber hinaus“, erklärte Rico Rossi. „Zumal die Anzahl der Spieler über 24 Jahre um zwei weitere reduziert werden muss.“ Hungerecker hat übrigens keine Förderlizenz eines DEL-Klubs, wohl aber für Oberligist Braunlage. Bedeutet: Wann er wo spielt, das entscheiden die Huskies.

Rossi freut sich, dass „Joe und ich bei Leon vor zwei Jahren den richtigen Riecher hatten, als kein anderer Klub ihn im Auge hatte“. Der ältere Bruder Phil (24), der 2016/17 bei den Huskies seinen Durchmarsch bis in die DEL (Mannheim) und ins Nationalteam begonnen hatte, war es, der damals seinen kleinen, und dennoch längeren Bruder (1,84:1,90 m) empfohlen hatte.

„Beim Aufwärmen in Weißwasser haben wir Leon im Füchsetrikot erstmals gesehen und ihn sofort zu einem Probetraining nach Kassel eingeladen“, erzählt Rossi. Und in dieser Woche bestätigte Hungerecker damals seine Klasse. Die Saison 2017/18 war dann ein Lehrjahr, hinter Markus Keller und Mirko Pantkowski kam er nur einmal zum DEL2-Einsatz, trug zwölf Mal das Oberliga-Trikot der Harzer. Nun aber startet der zweite Komet namens Hungerecker durch. Und Rico Rossi sagt: „Schön. Heute zahlt es sich aus, dass wir das sportliche und wirtschaftliche Wagnis mit diesem jungen Mann eingegangen sind.“

Außerdem gab’s beim Neujahrsempfang... 

  • ein Geburtstagsständchen für Corey Trivino zum 29.
  • die Ankündigung einer runderneuerten Huskies-Homepage im Februar und von Gesprächen mit der Stadt über die Eissporthalle bzw. die zweite Eisfläche.
  • ein Werben mit Dagmar Krause für die Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“.
  • eine launige Englisch-Lektion von Joe Gibbs. Als Trainer Tim Kehler lächend bekannte, im Herbst zur „dark side“ gekommen zu sein – nach Kassel und einem Team, das sein wahres Können nicht zeigt –, sprang der Manager als Übersetzer herbei: „Tim hat sich riesig gefreut, ein Husky zu werden.“

Neujahrsempfang der Kassel Huskies

Neujahrsempfang der Kassel Huskies
 © Schachtschneider
Neujahrsempfang der Kassel Huskies
 © Schachtschneider
Neujahrsempfang der Kassel Huskies
 © Schachtschneider
Neujahrsempfang der Kassel Huskies
 © Schachtschneider
Neujahrsempfang der Kassel Huskies
 © Schachtschneider
Neujahrsempfang der Kassel Huskies
 © Schachtschneider
Neujahrsempfang der Kassel Huskies
 © Schachtschneider
Neujahrsempfang der Kassel Huskies
 © Schachtschneider
Neujahrsempfang der Kassel Huskies
 © Schachts chneider

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.