Oberliga: Gäste gewinnen 3:1

Volleyball: TV Jahn Kassel feiert Derbysieg bei der FSV Bergshausen

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Der Jahn-Block steht: Berghausens Christiane Wieja (links) setzt zum Angriff an. Doch Anna Thurn (Mitte) und Annika Schenk vom TV Jahn sind zur Stelle. 

Fuldabrück. Es war eng. Umkämpft. Eine richtig knappe Kiste. So, wie sich Teams und Zuschauer ein Derby wünschen. Und das glücklichere Ende hatten in diesem besonderen Derby, dem ersten zwischen beiden Mannschaften seit acht Jahren, die Gäste in der Sporthalle vor der Söhre: Die Volleyballerinen des TV Jahn entschieden am Samstagabend ein umkämpftes Oberliga-Duell bei der FSV Bergshausen mit 3:1 (25:18, 25:27, 25:19, 27:25) für sich.

Erst als ein Schmetterball von Tine Selle knapp im Aus landete, war die Partie nach gut zwei Stunden entschieden. Der Krimi in der Schlussphase passte zur Partie, in der sich beide Teams bis zum Ende auf Augenhöhe begegneten, in der Kleinigkeiten, wie eben der knapp vergebene Schmetterball, letztlich den Ausschlag gaben.

Den besseren Beginn erwischten die Gäste des TV Jahn. Nach gut 20 Minuten entschieden sie den ersten Durchgang relativ zügig für sich. Die FSV-Frauen brauchten ein Weilchen, bis sie ihren Rhythmus fanden. Sie wehrten im zweiten Durchgang einen Satzball ab und verwandelten schließlich ihren ersten eigenen zum 27:25. „Unsere Blockarbeit ist sehr, sehr gut. Aber wir machen daraus kaum direkte Punkte. Und wir blocken nicht aktiv genug, sodass der Gegner dadurch immer wieder zum Aufbau kommt“, benannte FSV-Trainer Thomas Willisch später zwei Gründe für die Niederlage.

Und diese Schwächen im Bergshäuser Spiel nutzten die Jahnerinnen in den entscheidenden Momenten konsequent zu ihrem Vorteil, die noch dazu mit Angreiferin Helena Ahmerkamp die vielleicht stärkste Spielerin des Derbys auf ihrer Seite hatten.

Entsprechend fiel auch das Fazit der TV-Verantwortlichen aus, die den privat verhinderten Trainer Uwe Hoffmann vertraten. „Es war eine solide Mannschaftsleistung. Alle haben auf einem hohen Niveau gespielt, die Aufschläge waren sehr stabil. Und wir waren konsequenter im Angriff, das hat sich ausgezahlt“, sagte Aushilfs-Coach Fabian Schabbach. Und Anna-Lena Stark ergänzte: „Der Block war super. Und natürlich freuen wir uns über die drei Punkte.“ Denn für die Jahn-Frauen hat der Derbysieg positive Folgen: Dank des Erfolgs haben sie die Rote Laterne am vorletzten Spieltag vor der Winterpause und dem letzten der Hinrunde an Groß-Karben abgegeben. Die Gastgeberinnen indes bleiben nach nun vier Niederlagen in Folge im Mittelfeld der Liga hängen.

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